Happy New Work? Der Nutzen zählt.

Welche neuen Techniken oder Arbeitsweisen sind bei Ihnen im Unternehmen schon angekommen? Wie digital wird schon gearbeitet? Die Arbeitswelten 4.0 können ganz schön herausfordernd sein. Denn mit den neuen Möglichkeiten erhöhen sich auch Komplexität und Geschwindigkeit. Umso wichtiger wird ein Aspekt: die Neuerungen sollen und müssen Ihrer Arbeit dienen.

Der Umgang mit den gängigen digitalen Tools, Softwarelösungen, Smart Boards etc. wird heute oft ungefragt vorausgesetzt.  Schliesslich ist das ja alles «ganz einfach» zu bedienen oder zumindest schnell

zu erlernen. Grundsätzlich trifft das meist zu und gleichzeitig bedeutet es Veränderungen für bisher gewohnte Abläufe. Selbst die Generation der «Digital Natives» braucht einen Moment, um sich auf die neuen Gegebenheiten einzustellen und mit der Fülle an Möglichkeiten der digitalen Welt umzugehen. Dabei kann der Nutzen durchaus mal aus dem Blick geraten, ganz gleich, zu welcher Generation Sie gehören.  


«Salami-Taktik»

Die Strategie der kleinen Schritte mit Blick auf das grosse Ganze resp. den eigenen Arbeitsbereich und wie die Arbeitswelt der Zukunft diesem dient ist unbedingt empfehlenswert. Denn letztlich ist das Ziel,

den Austausch, die Kollaboration, die Abläufe und Arbeit an sich besser auf den Menschen abgestimmt zu gestalten. Denn genau diese Rahmenbedingungen fördern auch die Arbeitsergebnisse – und die Arbeit macht noch mehr Spass. 

Ob und wie gut das gelingt, darüber entscheidet massgeblich, wie alle Mitarbeitenden an die neuen Techniken und Situationen herangeführt werden. Zeigt sich schnell ein Mehrwert, ist die Motivation die Neuerungen anzupacken und in den eigenen Arbeitsalltag zu integrieren grösser sowie erfolgversprechender.

Schlüssel-Faktoren für die neuen Arbeitswelten 

Einer der wichtigsten Faktoren ist die Individualität. Deren Bedeutung ist nicht nur auf der Stufe der einzelnen Mitarbeitenden relevant, sondern auch innerhalb von Gruppen, Teams, der Abteilung, der Division, dem Unternehmen. Heute funktionieren keine zwei Gleichen gleich! Wir leben in einer Welt des Individualismus , des Ich, und somit gibt es keine allgemeingültigen Rezepte oder Anleitung wie z.B. ein Büro einer Firma auszusehen hat oder die Prozesse in einer Abteilung zu gestalten sind. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Geschwindigkeit. Heute schlägt nicht der Grosse den Kleinen, sondern der Schnellere den Langsameren. Aber es geht nicht um Geschwindigkeit der Geschwindigkeit willen, sondern das Richtige zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Menge oder Stärke zu tun. Das bedingt ein hohes Mass an Agilität, was nur dadurch zu erreichen ist, dass alle Mitarbeitenden über die notwendigen

Kompetenzen verfügen, schnell reagieren und entscheiden können.

Das dritte massgebende Kriterium für die Akzeptanz der Veränderungen, die die Arbeitswelten 4.0 mit sich bringen ist die Annehmlichkeit oder Komfort. Letztlich entscheidet sie meist darüber, ob wir etwas einsetzen oder nicht. Das gilt nicht nur für Technik oder Instrumente, sondern auch für Prozesse und andere Regelungen. Die Frage «Was bringt es mir?» ist dementsprechend ein guter Wegweiser.  


Der Dreiklang von Mensch – Raum – Technik  

Zusammenfassend betrachtet geht es bei den Arbeitswelten 4.0 um ein sinn- und wirkungsvolles Zusammenspiel von Mensch, Raum und Technik, um bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.


Mehr Details hierzu liefert im nächsten Jahr die Studie «Die Arbeitswelt der Zukunft – Ein Praxisleitfaden für KMU zur Gestaltung der Arbeitswelt 4.0».

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